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Vorlesen bei LeseWelten

Warum Vorlesen?

Vorlesen macht Spaß! – Fragen und Antworten zum Ehrenamt

Wann und wo wird vorgelesen?

Als Vorleser:in bist Du wöchentlich an einem Tag zwischen Montag und Freitag in einer Vorlesestelle im Einsatz. Dies sind vor allem Kitas, aber auch Schulen oder Wohnheime für Geflüchtete. Zudem bieten wir auch vereinzelt Vorlesestunden im Museum, in Bibliotheken oder bei speziellen Events an.

Wie findet die Vermittlung statt?

Die Vorlesestunde wird abwechselnd von einem der 2 bis 4 Kollegen eines Vorlese-Teams gehalten. Dabei entscheidest Du, wie oft Du selbst vorlesen möchtest (wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich). Auch beim Standort hast Du die Wahl – wir bemühen uns darum, Dir eine Vorlesestelle im gewünschten Stadtteil zu vermitteln. Derzeit gibt es über die ganze Stadt verteilt über 80 feste Angebote mit über 100 ehrenamtlichen Vorleser:innen!

Ich habe nur 3 Monate zur Verfügung für ein Ehrenamt? Kann ich trotzdem aktiv werden?

Eine wichtige Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg des Vorlesens ist ein vertrauensvolles Verhältnis der Kinder zu ihren Vorleser:innen. Deshalb wünschen wir uns, dass sich unsere Vorleser:innen sich für mindestens sechs Monate regelmäßig engagieren.

Wie läuft eine Vorlesestunde ab?

Eine Vorlesestunde dauert meist 45-60 Minuten. Die reine Vorlesezeit liegt hierbei meistens „nur“ bei 20 Minuten. Da manche der kleinen Zuhörer:innen große sprachliche Defizite haben und sich nur schwer konzentrieren können, ist Deine Interaktion mit den Kindern ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor für die Vorlesestunden. Diese Interaktion gestaltet sich über das Vorlesen hinaus durch gemeinsame Gespräche über die Geschichten und andere (visuelle) Darstellungsformen.
Denn nur, wenn auf die Bedürfnisse des jungen Publikums eingegangen wird, profitieren die Kinder langfristig von den Vorlesestunden und auch für Dich wird das Vorlesen so zu einem großartigen Vergnügen.