LeseWelten

Weitere News

Buchrezension: „Der schönste Tag zum Nichtstun“

Kinderbuch „Der schönste Tag zum Nichtstun“ |annette betz Verlag |Nikola Huppertz und Mareike Ammersken

Inhalt

Roberta „weiß ganz genau, was sie heute machen will. Nichts. Gar nichts!“ Das ist gar nicht so leicht, wenn alle anderen ständig vorschlagen, doch etwas Schönes zu unternehmen oder was Besonderes zu spielen. Oder endlich aufzustehen, während man lieber noch spüren möchte, wie flauschig das Kissen die Wange streichelt. Oder Papas Augen beobachten möchten, wie sie zwischen den Zeilen der Zeitung hin- und her springen. Oder im Garten das Gras unter den Füßen kitzeln spüren und den Vögeln zuhören möchte, anstatt im Sandkasten zu spielen. Roberta weiß ganz genau, wie sie einen schönen Tag verbringen möchte – und zeigt ihrer ganzen Familie, dass man beim vermeintlichen „Nichts tun“ eben doch eine ganze Menge hören, fühlen, spüren und sehen kann.

Stil, Sprache & Illustrationen

Das wunderschöne Kinderbuch ist ein absoluter Glücksgriff und das gemeinsame Lesen fühlt sich an, wie ein Sommertag in der Hängematte. Unaufgeregt und kindgerecht illustriert, zeigen die ganzseitigen und bunten Illustrationen, was das rothaarige Mädchen Roberta alles erlebt, während sie „Nichts“ tut. Dabei führt das Kinderbuch vor Augen, wie viel Besonderes es in der Welt gibt, wenn man sich nur die Zeit nimmt, die Umgebung mit allen Sinnen zu entdecken. Und zeigt gleichzeitig allen Erwachsenen, dass Kinder gar nicht ständig von anderen beschäftigt werden müssen.

Mama fragt Roberta, warum um alles in der Welt sie denn nichts Schönes machen möchte? „Nichts machen ist was Schönes“, sagt Roberta. „Das Allerschönste, was ich in letzter Zeit gemacht hab. Müsst ihr unbedingt auch mal ausprobieren.“

Pia Raupp

Quelle: annette betz Verlag
Autor:inNikola Huppertz/Mareike Ammersken
Verlagannette betz Verlag
Erscheinungsjahr2022
Preis15€
Alterab 3
Themen des BuchesRuhe, Abenteuer, Freundschaft
LeseWelten-Bibliotheknicht vorhanden

Zurück