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Buchrezension: „Bertie Pom und das große Donnerwetter“

Bilderbuch „Bertie Pom und das große Donnerwetter“ | Urachhaus Verlag

Inhalt

Wie gut ist es, wenn man Freunde hat, mit denen man zusammen alles wieder in Ordnung bringen kann. Und weil das ein prima Grund zum Feiern ist, gibt es heute auf der Wiese um das Apfelwicht-Haus ein großes Fest.“

Der Apfelwicht Bertie Pom lebt am Fuß eines Apfelbaums in einer gemütlichen Höhle und wird noch vor dem Frühstück vom aufgeregten Dachs vor dem großen Gewitter gewarnt. Und tatsächlich fängt es kurze Zeit später an zu stürmen.

Bertie fällt erschrocken ein, dass die alte Krähe Albert oben im Baum wohl Hilfe braucht. Und so klettert er los und überredet Albert, zu ihm in die Höhle zu kommen. Auch das Eichhörnchen Tibbi, dessen Kobel weggeweht wird und der Kauz Friedrich und der Gartenschläfer Pip, dessen Höhlen voller Wasser laufen, begleiten die Freunde in die trockene Wichtelhöhle. Dort essen sie gemütlich und geschützt, die köstlichen Vorräte von Bertie auf und warten gemeinsam ab, bis das Gewitter vorüber ist. Im Anschluss bauen sie zusammen die Nester, Kobel und Höhlen wieder auf und feiern ein Fest auf der Wiese.

Stil, Sprache & Illustrationen

Wie üblich, sind die Bilderbücher von Daniela Drescher eine Freude für das Auge: liebevoll und naturalistisch dargestellt, strahlt jedes Bild eine behagliche Gemütlichkeit aus. Vorlesende wie Zuhörende wären am liebsten beim Schmausen in der Wichtelhöhle dabei. Die Detailreichtum ist enorm, und es gibt zahlreiche Einzelheiten auf den Bildern zu entdecken. Das Thema ist zwar nicht neu, aber zeitlos und auf wunderbar kitschige, detailverliebte und liebevolle Art umgesetzt.

Pia Raupp

Quelle: Boje Verlag
Autor:inDaniela Drescher
VerlagUrachhaus Verlag
Erscheinungsjahr2021
Preis16 Euro
Alterab 3 Jahren
Themen des BuchesAbenteuer, Freundschaft, Zuversicht, Zusammenhalt
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