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Buchrezension: „Humboldt und Beaufort“

Bilderbuch „Humboldt und Beaufort“ | Boje Verlag

Inhalt

Humboldt ist ein Pinguin und mag die Dinge, die alle Pinguine mögen: Fische, Freunde und Steine. „Steine finden“ kann er besonders gut ­– weil er immer dort guckt, wo sonst niemand guckt.

Eines Nachts träumt Humboldt von einem ganz besonderen, eckigen Stein. Seine Freunde lachen ihn aus ob dieser Vorstellung und so klagt Humboldt dem Wal Beaufort sein Leid. „Auf dieser Welt gibt es nichts, was es nicht gibt“ sagt Beaufort und nimmt Humboldt mit auf eine abenteuerliche Reise um Welt bis in eine große, überwältigende Stadt voller Lichtern, Lärm und vorbeieilenden Menschen. Erst als sich Humboldt darauf besinnt, dass er immer dort die Steine findet, wo niemand sucht, entdeckt er seinen eckigen Stein. Begeistert reist er mit Beaufort nach Hause zurück.

Stil, Sprache & Illustrationen

Der eher graphische, plakative Zeichenstil erinnert an moderne Serienformate und ergänzt die aufgebrochene Typografie. Das Bilderbuch wirkt dadurch sehr modern. Die Weisheiten des Buches sind in verschnörkelter Schrift hervorgehoben. Das Buch zeigt auf begeisternde Weise, dass man sich in seinen Träumen nicht beirren lassen sollte und wie viel wert es ist, wenn jemand gemeinsam mit uns daran glaubt.

Pia Raupp

Quelle: Boje Verlag
Autor:inMichael Engler; Illustriert von Susan Batori
VerlagBoje Verlag
Erscheinungsjahr2021
Preis14,90 Euro
Alterab 4 Jahren
Themen des BuchesAbenteuer, Freundschaft, Zuversicht, Entdeckerfreude
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