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Herkules und seine Heldentaten im Römisch-Germanischem Museum

Während an diesem diesigen Sonntag draußen noch die Pfützen trocknen, versammeln sich Kinder und Eltern im Foyer des römisch-germanischen Museums in der Cäcilienstraße für eine Vorlesestunde der besonderen Art.

Hier im Belgischen Haus, wo die Dauerausstellung des römisch-germanischen Museums verweilt bis die Umbauarbeiten am Hauptstandort in Nähe des Doms abgeschlossen sind, empfangen Vorleser Klaus und Museumsführung Ilka Richter die Kinder, die heute in großer Zahl erschienen sind.

Vorleser Klaus liest aus dem Buch“Herkules und seine Heldentaten“ vor.


Gelesen wird heute aus „Herkules und seine Heldentaten“ in neuer Erzählung von Dimiter Inkiow. Insgesamt 12 Geschichten der Sagenfigur Herkules werden hier für Jüngsten aufbereitet.

Während die kleinen Helden und Heldinnen in Ausbildung es sich zwischen den archäologischen Funden aus mehr als 100.000 Jahren rheinischer Siedlungsgeschichte bequem machen, beginnt Klaus mit der Geburtsgeschichte von Herkules, dem heroischen Halbgott aus der griechischen Mythologie.

Gespannt lauschen die Kinder wie Klaus mit bedrohlicher Stimme von Herkules‘ Feinden spricht und lachen ausgelassen, wenn Baby Herkules sie wider Erwarten mit Leichtigkeit niederstreckt. Selbst die Eltern hören aufmerksam zu.

Gespannt lauschen die Kinder den Worten von Klaus.

An passenden Stellen zeigt Frau Richter Ausstellungsstücke, die von den alten griechischen Sagen handeln und führt sie zu einem der Glanzpunkte der Ausstellung: Herkules im Kampf mit dem nemeischen Löwen.

Glücklicherweise hat Klaus die passende Geschichte im Gepäck. Die Kinder sind ausgelassen und freuen sich, dass sowohl Klaus als auch Frau Richter ihre vielen Fragen zum Thema beantworten können.

Zum Abschluss gibt es noch eine kleine praktische Lektion, denn Frau Richter zeigt den Kindern wie sie den Herkules-Knoten binden können – ein Knoten mit außergewöhnlicher Stärke.

Die Museumspädagogin Frau Richter zeigt den Kindern spannenden Ausstellungsstücke.

Das römisch-germanische Museum lädt alle Kinder und Eltern ein, noch ein wenig zu verweilen und sich den Rest der Ausstellung anzusehen bevor der Nachmittag sich dem Ende neigt.

Wir danken dem römisch-germanischem Museum, Museumsführung Frau Richter und Vorleser Klaus. Vor allem danken wir aber den wunderbaren Kindern und ihren Eltern, die die Vorlesestunde mit Leben gefüllt haben.

Stephanie Golluscio

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